Heute hat Microsoft ihre neue Suchmaschine “Bing” online gebracht, die nun Live Search endgültig ablösen soll. Die neue Suchmaschine besticht auf dem ersten Blick vor allem durch das neue und frische Design:

Manche Ergebnisseiten scheinen jedoch denen von Google sehr zu ähneln - wie zum Beispiel gesponserte Seiten oder die Werbelinks. Struktur und Farbgebung erinnern hier stark an den führenden Konkurrenten.
Desweiteren scheinen bei Microsoft hauptsächlich streng gläubige Katholiken angestellt zu sein - sucht man nach dem Suchbegriff “Sex” oder “Erotik” oder sogar nur “Geschlechtsverkehr“wird nur folgende Meldung angezeigt:
Der Suchbegriff erotik führt möglicherweise zu sexuell eindeutigen Inhalten.
Ändern Sie Ihre Suchbegriffe, um Ergebnisse zu erhalten.
Selbiges auch bei “youporn.com” oder “redtube.com”. Eine Möglichkeit, diesen Filter abzustellen, gibt es im Gegensatz zu Live Search nicht mehr. Zumindest nicht in der deutschen Version. Wechselt man rechts oben zur Englischen Sprache, kann man die Zensurmechanismen unter “Preferences” abstellen.
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Da hat sich bei Arbeiten an der Website ein Microsoft-Mitarbeiter wohl verklickt: eher versehentlich erschien auf der Website von Microsoft eine kurze Zeit lang die Download-Webseite für den Release Candidate von Windows 7.
Das Erscheinungsdatum vom Release-Candidate wird dort nicht genannt, allerdings trägt die Seite als Datum den Mai 2009. Bis zum Juli soll der RC dann kostenlos und unbegrenzt zum Download zur Verfügung stehen.
Als offizieller Release-Termin der endgültigen Version von Windows 7 wird das erste Quartal 2010 angegeben. Damit folgt Microsoft wieder seiner ursprünglichen Release-Periode von drei Jahren. Allerdings ist davon auszugehen, dass sich Microsoft nicht -wie bei Windows Vista- das Weihnachtsgeschäft wieder durch die Lappen gehen lassen wird, deshalb gehen manche Spekulanten von einem Release einige Monate vor Weihnachten 2009 aus, um den Herstellern genügend Zeit zur Anpassung zu geben.
Sicher ist jedoch schon, dass Windows 7 innerlich sowie äußerlich ein Windows Vista mit etlichen Verbesserungen und Neuerungen sein wird. Bin ich mal gespannt!
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Wurde aber auch mal Zeit: Microsoft veröffentlichte vor wenigen Minuten die endgültige Version des neuen Internet Explorer 8. Damit graben sich die Redmonder sozusagen ihren Klappstuhl aus, um sich im schwer umkämpften Browser-Markt mit einem neuen, standardkonformen Browser neue Akzeptanz zu erkämpfen.
Und dabei legt der Software-Riese auf zwei Dinge ganz besonderen Wert: Schnelligkeit und Standardkonformität. Letzteres wurde in Anbetracht der verärgerten Webdesigner auch bitter nötig. So ist der neue Internet Explorer im Gegensatz zu seinen Vorgängern auch die erste Version, die den Acid2-Test fehlerlos besteht - Gratulation!
Lediglich beim Acid3-Test schneidet der neue Browser mit 20 von 100 Punkten ganz schön miserabel ab - naja, irgendwie muss der Name seinem Image doch noch ein bisschen gerecht bleiben, oder?
In Sachen Schnelligkeit hat uns Microsoft in einem Test kürzlich bewiesen, dass der neue Browser schneller sein soll als die Konkurrenz. Gemessen wurden hierbei die Seitenaufbau-Zeiten verschiedener Webseiten unter realen Bedingungen.

Der Tabelle nach zeigt Internet Explorer mehr als die Hälfte der Websites schneller als seine Konkurrenten an. Firefox 3.05 musste sich als langsamster Browser ans Ende der Reihe stellen.
Auch in Sachen Sicherheit hat sich beim Internet Explorer so einiges getan. Neben zahlreichen Filtern und einem besseren Schutz vor Phishing-Webseiten bietet der neue Browser auch eine Funktion, die Microsoft “InPrivate” nennt. Dabei hinterlässt der Nutzer beim Surfen durchs Internet keine Spuren (dieses Feature wird scherzhaft auch als “Porno-Funktion” bezeichnet).
Trotz den guten Nachrichten bleibe ich vorerst fern vom Internet Explorer. Schließlich lassen neue Versionen von Google Chrome, Opera oder Firefox nicht mehr lange auf sich warten
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