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Mit Google zugucken, wie die Welt untergeht…

14. Dezember 2009

Sehr kuriose Sichtung eben gemacht, auf der deutschen Google-Hauptseite:

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Dass man mit Google Earth viele Dinge anstellen kann, wusste ich ja bereits. Aber was war das schon… Gucken Sie sich nun den Weltuntergang mit Google Earth an! Das ist bestimmt spannend. Vielleicht ist da auch so ‘ne Art Zeitraffer dabei, damit man in die Zukunft gucken kann.

Böse Stimmen sagen, das wäre alles den Aufwand gar nicht wert - bereits ab dem Jahr 2012 würde die Zukunfts-Preview-Funktion von Google Earth nur noch eine schwarze Fläche auf dem Schirm anzeigen. Ist doch alles mysteriös….

Wie auch immer, ich führe mir diese neuartige Weltuntergangs-Funktion später mal zu Gemüte und schreibe vielleicht noch einen kleinen Kommentar dazu. Vielleicht finde ich ja die Antwort auf meine Frage: was kommt im Jahre 2012 auf uns zu?

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Google Wave - das Developer Preview auf der I/O 2009

30. Mai 2009

google_wave_logo1Dass Google in den letzten Jahren bereits innovative und interessante Projekte veröffentlicht hat und der IT-Welt neue Maßstäbe setzte, ist uns ja durchaus bekannt.

Nun hat Google vor zwei Tagen im Developer Preview auf der Google I/O 2009 ihr neuestes Produkt vorgestellt: Google Wave.

Dabei handelt es sich um ein Browser-basierendes Open Source-Framework, welches Instant Messaging über E-Mails ermöglicht. Implementiert wird dies in einer komplett browserbasierten Web 2.0-Anwendung, die dem Nutzer einen vollwertigen Messenger zur Verfügung stellt.

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Bild: Google

Die grundlegenden Features von Google Wave scheinen sich auf dem ersten Blick dabei nicht von den der bisherigen Messenger zu unterscheiden: Versenden von Nachrichten, Übertragen von Bildern und Videos und die Teilnahme an Konferenzen.

Auf dem ersten Blick - sobald man jedoch seine erste Nachricht eintippt, wird man einen der vielen Unterschiede zu konventionellen Messengern sofort sehen: der Gesprächspartner auf der anderen Seite merkt nicht nur, dass sein Gegenüber eine Nachricht tippt, er kann seine Texteingaben live mitverfolgen, Buchstaben für Buchstaben.

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Bild: Google

Das spart nicht nur viel Zeit, sondern eröffnet an dieser Stelle viele neue Möglichkeiten: möchte man Bilder oder Videos verschicken, werden diese per Drag & Drop in den Browser gezogen und dem  Gesprächspartner Bild für Bild live angezeigt, ohne erst auf die vollständige Übertragung warten zu müssen.

Dabei lässt sich auch ein neuer Teilnehmer in das Gespräch einbeziehen, der den Verlauf der bisherigen Unterhaltung anhand der übersichtlichen Struktur leicht überblicken kann. Möchte man den zeitlichen Ablauf ansehen, wie Nachrichten getippt, editiert oder Bilder verschickt wurden, klickt man auf eine Play-Taste, die die Konversation von Anfang bis Ende abspielt.

Die Nachrichtenfunktion bietet auch die Möglichkeit, einem Gesprächsteilnehmer persönliche Nachrichten zu schicken, die die restlichen Teilnehmer nicht lesen können. Geht ein Kontakt offline und zu einer späteren Zeit wieder online, können alle bisher getippten Nachrichten mitverfolgt und beantwortet werden.

Im folgenden Video werden diese und viele weitere Features vorgestellt, die uns die Möglichkeiten von Google Wave aufzeigen.

Online gehen soll Google Wave noch in diesem Jahr, natürlich kostenlos und mit der Möglichkeit, selbst etwas zum Projekt beizutragen, da Open Source. Möchte man über das Erscheinen von Google Wave informiert werden, gibt es die Möglichkeit sich hier zu registrieren: https://services.google.com/fb/forms/wavesignup/

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Google startet JavaScript-Experimente “Chrome Experiments”

19. März 2009

Anlässlich der durch Google Chrome veröffentlichten JavaScript-Engine V8 hat Google nun eine JavaScript-Spielwiese namens “Chrome Experiments” veröffentlicht.

Das neue Angebot zeigt durchaus beeindruckende JavaScript-Animationen, die derzeit von 15 externen Programmierern für Google entwickelt werden. Zugleich dienen die Demos als Leistungsschau der neuen V8-Engine, die beim Browser Google Chrome zum Einsatz kommt.

Die meisten Demos laufen deshalb nur mit dem Google-Browser oder vergleichbaren Browsern wie Apples Safari oder der Chrome-Modifikation Iron.

Läuft eine beliebige Demonstration aber erstmal an, macht sich die Leistungsfähigkeit von JavaScript oder speziell der V8-Engine so richtig bemerkbar: beeindruckende Physik, faszinierendes 3D-Rendering und dabei (zumindest auf meinem System) fast völlig flüssige Bewegungsabläufe.

Da bekommt man gleich doch richtig Lust aufs JavaScript-Programmieren! Wieder ein weiteres, bemerkenswertes Angebot von Google. Bin gespannt, was sich der Suchmaschinen-Gigant noch so einfallen lassen wird…

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Die anonyme Google Chrome-Alternative: Iron

14. März 2009

srwarelogo2Was haben Google und E.T. gemeinsam? Richtig, beide telefonieren gerne nach Hause. Genau das beweist uns ganz ungeniert der neue Browser Google Chrome.

Von Sicherheitsexperten als “sicherheitstechnisch bedenklich” bemängelt, erlangte der neue Browser schlagartig eine breite Nutzergemeinde, die unfreiwillig eine Menge Informationen über deren Surfverhalten und noch vielen anderen Daten an Google übertragen hat.

Somit baut sich Google langsam aber sicher seinen Monopol-Status aus. Angefangen mit Google Mail, hinüber zu Google Desktop bishin zu Notizbüchern und mittlerweile einem Internetbrowser sammelt sich Google eine stattliche Datenbank an Informationen zusammen.

Diese Tatsachen hielten und halten viele Nutzer davon ab, Google Chrome auf ihren Rechnern zu installieren oder damit im Internet zu surfen.

Doch genau diese Erkenntnis hat sich das IT-Unternehmen SRWare zu Nutze gemacht und den auf dem OpenSource-Projekt Chromium basierenden Webbrowser Iron entwickelt, welcher genau das Gegenteil von Google Chrome bevorzugt - nicht nach Hause zu telefonieren.

Dabei handelt es sich um einen modifizierten Quellcode des von Google ins Leben gerufene OpenSource-Projekt Google Chromium, welches ebenfalls als Grundlage für den Chrome-Browser dient. Optisch und funktionstechnisch unterscheidet sich Iron von Google Chrome dabei in keinster Weise.

Das macht den neuen Chrome-Pendanten zu einer gelungenen Alternative, die bei vielen Nutzern Anklang finden dürfte. Hoffen wir mal auf eine friedliches Fortbestehen von Google Chrome vs. Iron. :-)

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