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Archiv für März, 2009

Microsoft gibt vorzeitig Details zu Windows 7 bekannt

27. März 2009

windows7Da hat sich bei Arbeiten an der Website ein Microsoft-Mitarbeiter wohl verklickt: eher versehentlich erschien auf der Website von Microsoft eine kurze Zeit lang die Download-Webseite für den Release Candidate von Windows 7.

Das Erscheinungsdatum vom Release-Candidate wird dort nicht genannt, allerdings trägt die Seite als Datum den Mai 2009. Bis zum Juli soll der RC dann kostenlos und unbegrenzt zum Download zur Verfügung stehen.

Als offizieller Release-Termin der endgültigen Version von Windows 7 wird das erste Quartal 2010 angegeben. Damit folgt Microsoft wieder seiner ursprünglichen Release-Periode von drei Jahren. Allerdings ist davon auszugehen, dass sich Microsoft nicht -wie bei Windows Vista- das Weihnachtsgeschäft wieder durch die Lappen gehen lassen wird, deshalb gehen manche Spekulanten von einem Release einige Monate vor Weihnachten 2009 aus, um den Herstellern genügend Zeit zur Anpassung zu geben.

Sicher ist jedoch schon, dass Windows 7 innerlich sowie äußerlich ein Windows Vista mit etlichen Verbesserungen und Neuerungen sein wird. Bin ich mal gespannt!

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Provider lassen sich auf Kinderporno-Sperre ein

26. März 2009

Bereits vor einigen Wochen berichtete ich über den umstrittenen Gesetzesentwurf zur Sperrung kinderpornographischer Inhalte im Internet. Nach lautstarken Protesten gegen den fraglichen Entwurf hat schlussendlich auch Bundesjustizministerin Brigitte Zypries auf die “erheblichen verfassungsrechtlichen Risiken” aufmerksam gemacht.

Als Konsequenz darauf hat sich gestern das Bundeskabinett auf sieben unverbindliche Eckpunkte für einen möglichen Gesetzesentwurf geeinigt. Der Beschluss scheint nun Früchte zu tragen: die Mehrzahl der Internet-Provider haben sich nun für die Kinderporno-Sperre entschlossen und werden entsprechende Maßnahmen einleiten.

So sind die Deutsche Telekom, Vodafone/Arcor, Hansenet/Alice, O2 und Kabel Deutschland nun bereit, die Selbstverpflichtung abzugeben. Aus den Verhandlungen ausgestiegen sind hingegen die Provider Freenet, Versatel und United Internet (1&1), die im zweiten Schritt mit dem angestrebten Gesetz gezwungen werden sollen, “Seiten, die Vergewaltigungen zeigen” zu sperren.

Weiterhin ist davon auszugehen, dass die Provider entsprechende Sperrmechanismen in “drei bis sechs Monaten” implementiert haben, so die Familienministerin Von der Leyen.

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admin Politik , ,

Kostenlose ccTLD Domain-Weltkarte von United Domains - zugreifen!

21. März 2009

Da muss man wirklich schnell zuschnappen! Bis zum 31.03.2009 bietet der Domain-Anbieter United-Domains eine Domain-Weltkarte für alle Blogger sowie twitter völlig kostenlos an und das sogar versandkostenfrei (diese Aktion gilt übrigens auch für alle Blogger, die nicht Kunden von united-domains sind).

Dabei handelt es sich um eine laminierte Domain-Weltkarte im Großformat (120 cm x 60 cm) im Wert von normalerweise 29 Euro. Nach dieser Aktion kostet diese Karte wieder den regulären Preis, also nichts wie ran an die Sachen!

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Und wer sich jetzt kein Bild von der Domainkarte machen kann, der findet diese hier in einer wirklich großen Auflösung ;-) Wie’s geht, erfährst Du unter www.domain-karte.de.

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Microsoft Internet Explorer 8 veröffentlicht

19. März 2009

Wurde aber auch mal Zeit: Microsoft veröffentlichte vor wenigen Minuten die endgültige Version des neuen Internet Explorer 8. Damit graben sich die Redmonder sozusagen ihren Klappstuhl aus, um sich im schwer umkämpften Browser-Markt mit einem neuen, standardkonformen Browser neue Akzeptanz zu erkämpfen.

Und dabei legt der Software-Riese auf zwei Dinge ganz besonderen Wert: Schnelligkeit und Standardkonformität. Letzteres wurde in Anbetracht der verärgerten Webdesigner auch bitter nötig. So ist der neue Internet Explorer im Gegensatz zu seinen Vorgängern auch die erste Version, die den Acid2-Test fehlerlos besteht - Gratulation!

Lediglich beim Acid3-Test schneidet der neue Browser mit 20 von 100 Punkten ganz schön miserabel ab - naja, irgendwie muss der Name seinem Image doch noch ein bisschen gerecht bleiben, oder?

In Sachen Schnelligkeit hat uns Microsoft in einem Test kürzlich bewiesen, dass der neue Browser schneller sein soll als die Konkurrenz. Gemessen wurden hierbei die Seitenaufbau-Zeiten verschiedener Webseiten unter realen Bedingungen.

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Der Tabelle nach zeigt Internet Explorer mehr als die Hälfte der Websites schneller als seine Konkurrenten an. Firefox 3.05 musste sich als langsamster Browser ans Ende der Reihe stellen.

Auch in Sachen Sicherheit hat sich beim Internet Explorer so einiges getan. Neben zahlreichen Filtern und einem besseren Schutz vor Phishing-Webseiten bietet der neue Browser auch eine Funktion, die Microsoft “InPrivate” nennt. Dabei hinterlässt der Nutzer beim Surfen durchs Internet keine Spuren (dieses Feature wird scherzhaft auch als “Porno-Funktion” bezeichnet).

Trotz den guten Nachrichten bleibe ich vorerst fern vom Internet Explorer. Schließlich lassen neue Versionen von Google Chrome, Opera oder Firefox nicht mehr lange auf sich warten :-)

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Google startet JavaScript-Experimente “Chrome Experiments”

19. März 2009

Anlässlich der durch Google Chrome veröffentlichten JavaScript-Engine V8 hat Google nun eine JavaScript-Spielwiese namens “Chrome Experiments” veröffentlicht.

Das neue Angebot zeigt durchaus beeindruckende JavaScript-Animationen, die derzeit von 15 externen Programmierern für Google entwickelt werden. Zugleich dienen die Demos als Leistungsschau der neuen V8-Engine, die beim Browser Google Chrome zum Einsatz kommt.

Die meisten Demos laufen deshalb nur mit dem Google-Browser oder vergleichbaren Browsern wie Apples Safari oder der Chrome-Modifikation Iron.

Läuft eine beliebige Demonstration aber erstmal an, macht sich die Leistungsfähigkeit von JavaScript oder speziell der V8-Engine so richtig bemerkbar: beeindruckende Physik, faszinierendes 3D-Rendering und dabei (zumindest auf meinem System) fast völlig flüssige Bewegungsabläufe.

Da bekommt man gleich doch richtig Lust aufs JavaScript-Programmieren! Wieder ein weiteres, bemerkenswertes Angebot von Google. Bin gespannt, was sich der Suchmaschinen-Gigant noch so einfallen lassen wird…

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Auch das Auge kann eine optische Täuschung sein

18. März 2009

Herrlich, diese Zweideutigkeiten unserer Natur… aber wer kommt schon auf so ‘ne Idee?!

Quelle: sevenload.com

admin Kuriositäten ,

Windows-Trojaner auf Bankautomaten entdeckt

18. März 2009

Gestern berichtete der Virenexperte Vanja Svacjer von der Firma Sophos über seinen neuesten Fund: ein Windows-Trojaner auf Bankautomaten der Firma Diebold, USA.

Der Trojaner hat sich auf Bankautomaten mit Windows XP spezialisiert und spricht offenbar über undokumentierte Diebold-Agilis-Funktionen den Magnetkartenleser an. Dabei ist sich Svacjer sogar “ziemlich sicher”, dass er Code entdeckt hat, der zum Abfangen von Tastatureingaben am Bankautomaten dient.

An dieser Stelle wirkt die Darstellung des Virenexperten allerdings etwas dubios. Denn an Geldautomaten, die den Vorgaben des deutschen ZKA (Zentraler Kreditausschuss) genügen, erfolgt die PIN-Eingabe an einem speziell gesicherten Hardware Security Modul (HSM), das mit dem Kartenlesegerät verbunden ist, schreibt Heise online.

Dabei gelangen die Tastatureingaben niemals in Klartext an das Betriebssystem, womit das Auslesen durch Schadsoftware so gut wie ausgeschlossen sein sollte.

Laut einer Liste der zugelassenen Geldautomaten in Deutschland besteht die Möglichkeit, dass auch hierzulande einige Geldautomaten der Firma Diebold mit dem Trojaner infiziert sind.

Die Frage ist doch eigentlich, wie dieser Trojaner in die Systeme der Bankautomaten eingeschleust werden konnte? Aufjedenfall mal eine andere Variante, sich vom Schreibtisch aus einige Millionen zu machen!

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Ist Dein Browser standardkonform? - Der Test

15. März 2009

Standards spielen eine wichtige Rolle in unserem Leben. Ob es die Normierung von Toastscheiben oder die Breite von Klopapier ist - gerade am Browsermarkt hat da jeder so seine eigene Wurst. Und das trotz existierender Standards.

Mit steigender Anzahl an Konkurrenz und somit der Browser machten sich immer mehr Differenzen zwischen den jeweiligen Browsern bemerkbar, Darstellungsunterschiede und Layoutverschiebungen zerrten und zerren an den Nerven der Website-Programmierer.

Und es kam, wie es kommen musste. Plötzlich schreite man ganz laut nach klaren Standards und nach der Forderung, sich als Browserhersteller sowie Programmierer künftig daran zu halten. Schriftzüge und Buttons wie “This page is valid XHTML 1.0″ dominieren zunehmend die Websites und Hersteller bemühen sich um eine gute Umsetzung der Standards.

Aber wie gut setzen die heutigen Browser die Regeln des Standardkonsortiums auch wirklich um?

Seit 1998 existiert ein Browsertest, der später auch in die offizielle Testreihe des W3C aufgenommen wurde. Damals noch in der ersten Version, genannt Acid, prüfte dieser die Rendering-Engines verschiedener Browser auf deren korrekte Umsetzung geltender Standards.

Seitdem hat sich dieser Browsertest stetig weiter entwickelt, mittlerweile schon in der Version 3, stellt Acid einen repräsentativen und professionellen Browsertest dar, bei dem selbst moderne Browser ins Schwitzen kommen.

acidsmiley1In der zweiten Version, Acid2, wird der Browser überwiegend auf dessen CSS-Konformität getestet, indem ein mit CSS generierter Smiley gerendert wird. Entspricht der dargestellte Smiley nicht dem Referenzbild, hat der Browser die geltenden Standards somit nicht vollständig oder nicht korrekt umgesetzt.

An diesem Test scheitert der Microsoft Internet Explorer 6.0 sowie Version 7.0 als auch Mozilla Firefox 1.5 und 2.0. Erst Firefox 3.0 und Opera 9.0 bestehen diesen Test erfolgreich. Microsoft ist hierbei komplett aus dem Rennen. Man sieht also, bereits an Acid2 haben selbst Mainstream-Browser zu knabbern gehabt.

acid3testIm Februar 2008 wurde vom W3C schließlich Acid3 veröffentlicht. Anders als Acid2 konzentriert sich der dritte Acid-Test auf interaktive Webseiten und testet dementsprechend primär DOM Level 2 und ECMAScript. Der Test wird diesmal in Punkten ausgewertet, maximal sind 100 Punkte zu erreichen.

Und jetzt wird’s interessant: Nur einer der aktuellen (stabilen) Browser erreicht die volle Punktzahl von 100 Punkten. Und dabei handelt es sich weder um IE, Firefox oder Opera. Es handelt sich um eine modifizierte Version von Google Chrome, Iron genannt.

Iron verwendet in der Version 2.0 als Rendering-Engine “WebKit”, welche ursprünglich in Apples Safari zum Einsatz gekommen ist und mittlerweile auch in Google Chrome werkelt. Dabei handelt es sich um eine neuere Version von WebKit, Google Chrome verwendet eine ältere Version, die nicht die volle Punktzahl des Acid3-Tests erreicht.

Blickt man jedoch auf einige Vorschauversionen künftiger Browser, erreicht auch Opera in der Version 10 die Maximalpunktzahl, gefolgt von Google Chrome 2.0 sowie Safari 3.x (Nightly Build vom 26. März 2008). Firefox erreicht selbst in Version 3 (Stable) nur eine Punktzahl von 70 Punkten. Beim IE 7.0 kann man nicht mal die erreichte Punktzahl ablesen, so zerstört ist die Darstellung.

Mein klarer Favourit ist hier also das aktuelle WebKit von Apple, welches u.a. in Iron oder bald auch in Google Chrome zum Einsatz kommt.

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Zypries lehnt Vertrag zu Kinderporno-Sperren ab

15. März 2009

Vor einigen Wochen berichtete ich über den Vorschlag einer Kinderporno-Sperre der “Access-Blocking”-Arbeitsgruppe an das Bundesinnenministerium.

Bereits kurze Zeit nach Bekanntwerden dieses Gutachtens kritisierte man den Gesetzesentwurf, dass dieser mit dem Fernmeldegeheimnis in Konflikt treten würde und in dieser Form deshalb nicht durchführbar ist.

Dies hat jetzt auch Bundesjustizministerin Brigitte Zypries aus den Rängen der SPD bekannt gegeben und warnte vor “erheblichen verfassungsrechtlichen Risiken” bei der vom Bundesfamilienministerium geforderten Selbstverpflichtung von Providern zum Sperren kinderpornographischer Webseiten. Das gewünschte “Access Blocking” betreffe unabhängig von “noch so berechtigten Zweck” Grundrechte der Bürger.

Dabei geht es nun tatsächlich in erster Linie um das Fernmeldegeheimnis, welches mit dem vorgeschlagenen “Access Blocking” (jetzt sprechen unsere Politiker auch schon Denglisch) in Konflikt treten würde.

“Der Grundrechtseingriff lässt sich nach Ansicht der Justizministerin auch nicht durch den Einbau einer Klausel zur Berechtigung von Websperren in die Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) der Provider quasi wegzaubern”, schreibt Heise Online.

Bleibt also abzuwarten, ob die CDU-Kollegin Ursula von der Leyen einlenkt und einen letztendlich durchführbaren Entwurf vorlegen wird.

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Die anonyme Google Chrome-Alternative: Iron

14. März 2009

srwarelogo2Was haben Google und E.T. gemeinsam? Richtig, beide telefonieren gerne nach Hause. Genau das beweist uns ganz ungeniert der neue Browser Google Chrome.

Von Sicherheitsexperten als “sicherheitstechnisch bedenklich” bemängelt, erlangte der neue Browser schlagartig eine breite Nutzergemeinde, die unfreiwillig eine Menge Informationen über deren Surfverhalten und noch vielen anderen Daten an Google übertragen hat.

Somit baut sich Google langsam aber sicher seinen Monopol-Status aus. Angefangen mit Google Mail, hinüber zu Google Desktop bishin zu Notizbüchern und mittlerweile einem Internetbrowser sammelt sich Google eine stattliche Datenbank an Informationen zusammen.

Diese Tatsachen hielten und halten viele Nutzer davon ab, Google Chrome auf ihren Rechnern zu installieren oder damit im Internet zu surfen.

Doch genau diese Erkenntnis hat sich das IT-Unternehmen SRWare zu Nutze gemacht und den auf dem OpenSource-Projekt Chromium basierenden Webbrowser Iron entwickelt, welcher genau das Gegenteil von Google Chrome bevorzugt - nicht nach Hause zu telefonieren.

Dabei handelt es sich um einen modifizierten Quellcode des von Google ins Leben gerufene OpenSource-Projekt Google Chromium, welches ebenfalls als Grundlage für den Chrome-Browser dient. Optisch und funktionstechnisch unterscheidet sich Iron von Google Chrome dabei in keinster Weise.

Das macht den neuen Chrome-Pendanten zu einer gelungenen Alternative, die bei vielen Nutzern Anklang finden dürfte. Hoffen wir mal auf eine friedliches Fortbestehen von Google Chrome vs. Iron. :-)

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